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Grobe Missachtung von Elternrechten und Genderisierung durch die Hintertür

KV Schwalm-Eder zu Änderung Lehrplan "Sexualerziehung" in Hessen:

Während in anderen Bundesländern wie Bayern das Schuljahr ohne die neue Richtlinie zur Familien- und Sexualerziehung begonnen hat, versucht nun Schwarz-Grün in Hessen, heimlich und ohne mediale Begleitung, Themenkomplexe wie „sexuelle Orientierung“ und „sexuelle Identität“ im schulischen Alltag bereits in Grundschulen zu etablieren. Auch die Erkenntnisse aus dem Rechtsgutachten des Hamburger Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Winterhoff werden völlig ignoriert. Das 100-seitige Gutachten kommt zu dem Schluss, dass es mit der dem Staat obliegenden Neutralitäts- und Zurückhaltungspflicht unvereinbar sei und ein Verstoß gegen das Indoktrinationsverbot vorliege, wenn Schulkindern die Akzeptanz vielfältiger sexueller Verhaltensweisen vermittelt und insbesondere Heterosexualität und andere sexuelle Orientierungen als gleichwertige Erscheinungsformen menschlicher Sexualität dargestellt werden. Im Falle eines solchen „verfassungsrechtlich unzulässigen Sexualerziehungskonzepts“ könnten Eltern ihre Kinder vom Schulunterricht befreien, so der Rechtsexperte.

„Sexualkundeunterricht, Work-Shops und Projektarbeit an Schulen, insbesondere an Grundschulen durch LSBTTIQ-Lobbygruppen wie beispielsweise dem Netzwerk SCHLAU unter ausdrücklichem Ausschluss von Lehrern zu gestalten, ist verfassungswidrig und ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die Rechte von Eltern“, stellt die Sprecherin des AfD-Kreisverbandes und Fraktionsvorsitzende im Landkreis Schwalm-Eder, Renate Glaser, empört fest. „Es ist weder Aufgabe der Schule, geschweige denn die eines Verbandes, der sich für „Schwul Lesbisch Bi Trans*-Aufklärung“ einsetzt, Schüler bei der Findung ihrer geschlechtlichen Identität behilflich zu sein oder sexuelle Orientierung zu geben“, so Glaser weiter.

Auch Elternvertretungen wie der Landeselternbeirat Hessen lehnen den neuen Lehrplan vehement ab, der – um weitere Proteste zu vermeiden – nun als schwarzes Zugeständnis

 

an den grünen Koalitionspartner ohne mediale Begleitung, quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit, verabschiedet wurde. In einer Zeit, in der das Alter für „das erste Mal“ (international im Schnitt bei rd. 19 Jahren, in Deutschland bei etwa 17) sogar ansteigt, besteht überhaupt keine Veranlassung, bereits Klein- und Grundschulkinder mit üblichen oder ungewöhnlichen Praktiken der zwischenmenschlichen Beziehung zu konfrontieren. Das geheimnistuerische Procedere um die Einführung des neuen Lehrplans ist entlarvend, stellt die AfD-Kreissprecherin fest: „Auf dem Ticket eines seriösen und sicher sinnvollen Aufklärungsunterrichts wird Indoktrination gefahren – eine Initiation in die Welt des Gendertums, weitab von Wissenschaft und Forschung, aber dicht dran an grünem, ideologischen Nonsens“.

20.09.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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