Anträge und Anfragen
AfD-Anfrage ergibt: KEINE SANIERUNG DER LANDESSTRASSE ZWISCHEN ERMETHEIS UND GROSSENRITTE GEPLANT
Wer sich schon gefreut hat, dass die große Verbindungsachse zwischen Niedenstein und Baunatal-Großenritte nun endlich durchgängig saniert wird, hat sich zu früh gefreut… Zwar wird derzeit das Teilstück zwischen Niedenstein-Stadt und dem Abzweig der K 88 nach Ermetheis aufwendig erneuert, für eine Sanierung in der Verlängerung der Straße durch den Langenberg (L3219) bis Großenritte bestehe jedoch nach einer Zustandsbewertung lt. Innenministerium „keine Dringlichkeit“. „Am Zustand dieser Straße keinen dringenden Handlungsbedarf zu sehen, ist nicht nur blauäugig, sondern verantwortungslos!“, so Renate Glaser, die Sprecherin des AfD-Kreisverbandes Schwalm-Eder. Tiefe Schlaglöcher, lose Asphaltteile und nur rudimentär wieder verschlossene Risse seien eine immense Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Zweiradfahrer. „Nicht nur die Motorräder, sondern auch Fahrradfahrer, die dank E-Unterstützung vermehrt diese Strecke nutzen, befinden sich in Lebensgefahr, weil entgegenkommende Autos – und insbesondere Busse – die gesamte Fahrbahnbreite ausnutzen, um den Schlaglöchern auszuweichen.“ Eine Mitfahrt in einem Bus habe nicht nur Klagen der Fahrgäste durch die starken Erschütterungen ergeben, sondern auch aufgezeigt, dass durch die Stöße, die die Federung nicht mehr abgefangen kann, sogar die Fahrkartenautomaten im Bus ausfallen. Die Landesstraße zwischen Niedenstein und Baunatal ist DIE elementare Achse für alle Pendler nach Baunatal und Kassel. Zwar räumt das Ministerium in seiner Antwort auf die AfD-Anfrage eine „Vielzahl sanierungsbedürftiger Streckenabschnitte auf hessischen Landesstraßen ein“, eine Dringlichkeit oder die „Einleitung einer Maßnahme zur Sanierung“ sei bezogen auf die L3219 aber nicht gegeben. Das „Schließen tiefer Schadstellen mit Asphaltmischgut“ und das „Aufstellen von Hinweisschildern auf Gefahrenstellen“ ist für eine anspruchsvoll trassierte, hoch frequentierte Landesstraße für HessenMobil das Mittel der Wahl zur Aufgabenerfüllung unter dem Anspruch einer „ausreichenden Verkehrssicherheit“. Nun, ja…
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