Kreisverband Schwalm-Eder

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Meuthen: Der Euro ist wie Guantánamo
14.07.2015 08:38

Zur aktuellen Einigung der Euroländer im Griechenland-Debakel erklärt der Sprecher der Alternative für Deutschland, Jörg Meuthen:

„Wieder einmal werden die Milliarden nach Griechenland fließen. Und wieder lautet die Begründung, es gehe diesmal um ‚ernsthafte Reformen‘ und es gäbe einen tatsächlichen Reformwillen von griechischer Seite.“ Es sei an der Zeit damit aufzuhören, den deutschen Steuerzahlern weiter Sand in die Augen zu streuen. Nach dem mehrfachen Vertrauensbruch, den die Regierung Tsipras gegenüber Brüssel und Berlin begangen habe, könne niemand mehr wirklich an ‚ernsthafte Reformen‘ von griechischer Seite glauben, so Meuthen.

„Merkel und Schäuble haben sich wieder einmal nicht durchsetzen können. Auch von deutscher Seite wird falsch gespielt: Auf der einen Seite wird den deutschen Steuerzahlern vorgegaukelt, man wolle kein weiteres Geld in das griechische Fass ohne Boden schütten, auf der anderen Seite tut man doch wieder und wieder genau das. Das kann so nicht weiter gehen. Die Wähler in Deutschland merken, dass sie von der Bundesregierung gefangen genommen wurden. Der Euro ist wie Guantánamo: Man kann rein, aber nie wieder raus. Die Eurozone wird Griechenland immer und zu egal welchen Kosten für die Steuerzahler im Euro halten. Das ist nicht hinnehmbar.“, so Meuthen weiter.