Kreisverband Schwalm-Eder

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Pazderski: Die sogenannte Trendwende von de Maizière ist eine dreiste Beschönigung der Asylkrise
14.10.2016 08:48

 

Berlin, 13. Oktober 2016. Zur angeblichen Trendwende in der Asylkrise erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Im Juli 2016 gab das BAMF deutlich höhere Zahlen heraus, als die nun von de Maizière veröffentlichte Asyl-Statistik, die jetzt als sogenannte Trendwende herhalten muss. Im August gab die Behörde bekannt, dass seit Beginn des Jahres rund 238.424 Menschen in Deutschland registriert wurden.

Nun verkündet der Minister stolz, bislang seien lediglich 213.000 Menschen registriert worden und will darin eine ‚Trendwende‘ erkennen. Es mutet äußerst seltsam an, dass binnen rund drei Monaten mehr als 25.000 Menschen statistisch bereinigt wurden und darüber hinaus offensichtlich keine neuen Migranten eingereist sind. Vor diesem Hintergrund muss der Minister sich die Frage gefallen lassen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht oder ob seine ‚Trendwende‘ nicht einfach eine dreiste Beschönigung der dramatischen Situation in Deutschland darstellt. Welche Statistik stimmt nun oder werden vielleicht zwei verschiedene Statistiken geführt?

Wie dem auch sei: Von einer Trendwende kann mitnichten die Rede sein. Erstens ist das Jahr noch nicht zu Ende und noch immer sind viele Migranten auf dem Weg nach Deutschland. Zweitens kann man erst von einer Trendwende sprechen, wenn eine echte und substantielle Lösung der Asylkrise in Sicht ist und nicht einfach aufgrund von angeblich gesunkenen Zahlen, die augenscheinlich auf fragwürdiger Basis erhoben wurden.

Die einzige echte Trendwende in der Asylkrise wäre, wenn Angela Merkel endlich zurückträte.“

 

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