Kreisverband Schwalm-Eder

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Paul Hampel: Dies ist nicht das Territorium-für-alle-Land, sondern Deutschland
07.10.2015 06:47

Berlin, 5. Oktober 2015.

1,5 Mio Flüchtlinge bis Jahresende – Merkel versagt und will Asylrecht  halten

„Die ‘Bild’-Zeitung verkündete es heute morgen trocken und so manchem Deutschen verschlug es schier die Sprache: die hiesigen Behörden erwarten 1,5 Millionen Asylbewerber im Jahr 2015. Angesichts dieser Zahl und dieser rapiden Steigerung müsste die Regierung jetzt eigentlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die Katastrophe abzuwenden. Stattdessen merkelt die Kanzerin weiter von ‘europäischen Lösungen’ und lehnt eine dringend notwendige Reform des Asylrechts ab. Ganz im gauckschen Sinne, ‘unser Herz ist weit geöffnet’. Von Woche zu Woche muss Berlin nun seine Zahlen dramatisch nach oben korrigieren. Erinnern wir uns: es ist noch gar nicht so lange her, als Innenminister de Maizière die Zahl 800.000 bekanntgab und damit für Schlagzeilen sorgte. Seitdem läuft die deutsche Bundesregierung den Ereignissen hinterher. Selbst kritische Stimmen in der eigenen Partei werden ignoriert und kaltgestellt. Doch Merkel, weit abgehoben von den Sorgen der Deutschen, schnupft beleidigt, dass dies nicht mehr ihr Land sei, wenn man in Sachen Willkommenskultur nun zurückrudern würde. Nie zuvor hat ein Regierungschef sein Volk so beleidigt. Denn dies ist nicht ihr, dies ist unser Land, Frau Merkel. Und es heißt, sie mag das ärgern, immer noch Deutschland und nicht Territorium-für-alle-Land. Es gilt auch nicht international Eindruck zu schinden, um für den Friedensnobelpreis in Betracht zu kommen oder ihren Traum vom UN-Generalsekretärsposten zu verwirklichen. Nein, denn es geht um nichts Geringeres als das Sein oder Nichtsein unseres Vaterlandes. Deshalb bleibt festzuhalten: Diese Bundesregierung hat abgewirtschaftet. Sie bricht fortgesetzt deutsches Recht und internationale Abkommen und Verträge. Sie haben alles verraten, wofür dieses Land einmal gestanden hat. Frau Merkel, machen Sie den Weg für Neuwahlen frei! Treten Sie zurück!”

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