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Frauke Petry: Irgendwann ist Hof überall
17.08.2017 13:46

Berlin, 16. August 2017. Die Stadt Hof sieht sich mit einem besonders hohen Zuzug von Asylbewerbern konfrontiert. Eine gelingende Integration sei so kaum noch möglich, fürchtet Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU): „Die Situation droht zu kippen.“ Wenn in einer Grundschulklasse fast ausschließlich Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterrichtet würden, drohe sich eine Parallelgesellschaft herauszubilden.

Dazu Frauke Petry, Bundessprecherin und sächsische Fraktionsvorsitzende der AfD:

„Hof demonstriert, wie unfassbar es ist, dass diese Merkel-Politik des Imports von größtenteils inkompatiblen Asylbewerbern ohne echten gesellschaftlichen Diskurs durchgesetzt werden konnte. Die Einwohner von Hof und Umgebung müssen ausbaden, was ignorante und bisweilen weltfremd agierende Politiker in Berlin im Hau-Ruck-Verfahren beschlossen haben. Was selbst ernannte Humanisten und Elendsvermeider hineinließen, führt kurzfristig zu massiver Spaltung der Gesellschaft, brutaler Ausweitung des Niedriglohnsektors und einer massiv verschlechterten Sicherheitslage im Inneren.

Parallelgesellschaften sind in Deutschland seit Jahren Realität. In die Riege der schlechten Beispiele reiht sich nach Duisburg, Essen, Berlin nun auch Hof ein. Arabische Banden beherrschen in vorgenannten Städten und auch anderswo ganze Straßenzüge, in vielen Schulen Deutschlands gibt es nicht eine Klasse mehr mit deutschen Kindern ohne ausländischem Hintergrund. Aber Hof ist von München, von Berlin weit weg. Dort ignoriert man stoisch die Situation und plant höchstens Gespräche. Wie diese Gespräche aussehen werden, dürfte klar sein: Beschwichtigen, Beschönigen, ein paar Trostpflaster hier und da. Und zuletzt steht die Hoffnung: Irgendwann werden die Mahner und Rufer aus Hof auch still werden. Dann kann wieder Gras über die Sache wachsen.

Doch Entspannung wird es erst geben, wenn ein Großteil der ‚Schutzsuchenden‘ wieder in der Heimat ist und vor allem keine neuen mehr nachkommen. Gegen diese Erkenntnis kann und wird sich die Bundesregierung lange sträuben. Doch irgendwann ist Hof überall.“

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