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Alice Weidel: Besuch in italienischen Brennpunkten offenbart ganzes Ausmaß der Massenzuwanderung
25.08.2017 09:14

Berlin, 24. August 2017. Im Rahmen eines Besuchs der Küstenstädte Genua und Ventimiglia im Norden Italiens informierte sich Alice Weidel über die Einwanderungssituation und die Innere Sicherheit der Region. Die italienischen Behörden gehen davon aus, dass 15 islamistische Gefährder im Raum Genua aktiv sind. In der Stadt Ventimiglia, die in der Nähe der französischen Grenzen liegt, besuchte die Spitzenkandidatin ein offizielles Flüchtlingslager und einige wilde Lager in denen Afrikaner und Araber – nahezu ausschließlich Männer – kampieren. Die Situation in der Stadt hat sich in den letzten Wochen enorm zugespitzt, weil die französischen Behörden Migranten an der italienisch-französischen Grenze zurückschicken und die Massenzuwanderung aus dem Süden weiter anhält.

Alice Weidel: „Wer sich ein realistisches Bild von den Folgen, der maßgeblich von Deutschland angezogenen Massenzuwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika machen will, der sollte sich nicht medienwirksam mit Offiziellen treffen, sondern muss Brennpunkte wie Ventimiglia besuchen. Die Lage vor Ort entlarvt die Legende vom Abflauen der Migrationskrise als Wahlkampf-Propaganda der Merkel-Kampagne. Traurig aber zugleich bezeichnend ist, dass die deutschen Leitmedien dieses Bild tatkräftig verbreiten und so Wahlkampf für Merkel machen.

Tatsache ist: Der islamische Terrorismus hat ein Netz über ganz Westeuropa gelegt. In ihm schalten und walten Schlüsselfiguren des IS wie sie wollen. So fungierte ein führender Kopf des IS als Sprengstoff-Nanny für die Terrorzellen von Paris und Barcelona. Der Terror muss endlich als Folge einer ungebremsten Zuwanderung aus islamischen Ländern und damit als gesamt-westeuropäisches Problem begriffen werden, das sich nur mit Passkontrollen, effektiver Grenzsicherung und der Ausweisung von Gefährdern lösen lässt. Der Migrationsdruck aus Afrika und dem Nahen Osten wird weiterhin enorm ansteigen, dort sitzen Millionen Menschen auf gepackten Koffern. Die Probleme Afrikas und des Nahen Ostens können aber weder in Italien noch in Deutschland gelöst werden. Notwendig ist nach wie vor eine nachhaltige Kursänderung in der Asyl- und Einwanderungspolitik. Merkel steht für Realitätsverweigerung und weiter so. Die AfD fordert die endgültige Schließung der Mittelmeerroute und die Errichtung von Asyl- und Schutzzentren in Nordafrika und dem Nahen Osten.“

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